Unser Dorf | Eine kleine Tour durch unser Dorf

Eine kleine Tour durch unser Dorf

Das Kriegerdenkmal wurde 1921 errichtet um an die Gefallenen und Vermissten im ersten und später im zweiten Weltkrieg zu erinnern. Jährlich wird im November, am Volkstrauertag, an die Gefallenen und Vermissten mit einem Gottesdienst und mehreren Blumenkränzen gedacht.

   

Unsere beiden Eichen sind sehr alt, mindestens 400 Jahre und haben in Brusthöhe einen Umfang von 6,10 Metern. Sie stehen auch schon seit einiger Zeit unter Denkmalschutz. Sie mussten jedoch beide mit Steinen ausgemauert werden, da sie sonst umfallen würden. Die Eichen sind eines der Wahrzeichen von Saalstadt.

   

Der Waschbrunnen wurde früher von den Hausfrauen, wie der Name schon sagt, zum Waschen von Kleidern genutzt. Der Rösbornwaschbrunnen, so ist sein richtiger Name, wurde 1868 repariert und schließlich 1887 renoviert. Im Rahmen der Dorferneuerung überlegt man, ob der Waschbrunnen im Rösborn nochmals renoviert werden und ein Rundwanderweg, der um Saalstadt geht, an ihm vorbei laufen soll. Der Rösbornwaschbrunnen ist ebenfalls ein Wahrzeichen von Saalstadt.

   

Am Friedhofseingang befindet sich ein Torbogen aus dem Jahre 1805. Diese Jahreszahl steht im Rundbogen am Friedhofseingang. Er musste bis jetzt nur einmal ein wenig repariert werden. Das zeigt, dass schon damals in Saalstadt professionell  gearbeitet wurde. Der Torbogen ist deshalb auch ein wichtiger Zeitzeuge über die Entstehung und Entwicklung von Saalstadt.

 

Die Friedhofshalle wurde 1993 eingeweiht. Von hier aus begleiten wir unsere Verstorbenen, nachdem der Pfarrer tröstende Worte an die Hinterbliebenen gerichtet hat, auf ihrem letzten Weg zur Ruhe. Im Jahre 2004 bekam die Aussegnungshalle einen neuen Anstrich.

   

Im Rahmen der Dorferneuerung bekam unser Glockenturm 1997 einen anderen Platz und einen neuen Turm. Täglich läutet die restaurierte Glocke die Mittags- und Abendszeit ein. Ebenfalls wird sie eingesetzt bei Sterbefällen und in der Silvesternacht. Die Glocke entstand in der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts mit der Inschrift: DISE GLOCK GEHERT DEM DORF SALSTAT GOS MICH JOHANN JAKOB SPECK UNT JOERG JACOB GOSCHE ANNO 1742.

 

Unsere zwei Schulhäuser wurden in der Zeit von 1927 bis 1976 als Schule für die Kinder von Saalstadt genutzt. 1976 wurde die Schule geschlossen und alle Kinder gingen dann nach Wallhalben in die Grund- und Hauptschule Franz-von-Sickingen. Wie es Heute noch ist. Beide ehemaligen Schulgebäude werden nun anderweitig genutzt. Auf den Bildern ist das Neuere zu sehen, in der einen Hälfte sind vier Gemeindewohnungen untergebracht und in der anderen Hälfte hält der Gemeinderat seine Sitzungen ab. Bei Wahlen aller Art wird der Sitzungssaal zum Wahllokal umfunktioniert und man kann dann dort seine Stimme abgeben. Im älteren Schulhaus, hier nicht zu sehen, befinden sich ebenfalls Gemeindewohnungen. Wer Interesse an einer Gemeindewohnung hat, kann sich bei unserem Ortsbürgermeister Herrn Horst Höh nähere Informationen einholen.

 

Unser zweiter Waschbrunnen, der in Richtung Herschberg zu finden ist, wurde früher in erster Linie auch zum Waschen von Kleidern genutzt. Später nach dem zweiten Weltkrieg, diente er auch als Viehtränke für das Vieh der ansässigen Bauern im Ort. Der Brunnen wurde 1993 in Eigenleistung von einigen Handwerkern aus dem Ort neu hergerichtet. Der Ortsverschönerungsverein hat aus diesem idyllischen Fleck jetzt einen Seniorenplatz gemacht, wo Wanderer oder Radfahrer nach einer harten Tour eine Pause einlegen können.

   


Letzte Änderung: 16.12.2011